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Ergebnisse der Führungskräftebefragung 2019

Eine Studie der Wertekommission und der TUM School of Management der Technischen Universität München

Was führt dazu, dass sich Beschäftigte in Unternehmen moralisch verantwortungsvoll verhalten? Welche Faktoren wirken sich hierauf negativ aus? Antworten auf diese entscheidenden Fragen liefern die am 27. August 2019 offiziell veröffentlichten Ergebnisse der Führungskräftebefragung 2019.

Seit 2006 beleuchtet die kontinuierliche Führungskräftebefragung der Wertekommission – Initiative Werte Bewusste Führung e.V. die Wertediskussion in Deutschland an der Schnittstelle von Wirtschaft und Gesellschaft. Das Werteverständnis und Wertebewusstsein der Führungskräfte der deutschen Wirtschaft steht im Vordergrund der in regelmäßigen Abständen erfolgenden Untersuchungen. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde auch die diesjährige Erhebung in Zusammenarbeit mit Maxim Egorov, Dr. Armin Pircher Verdorfer und Prof. Dr. Claudia Peus von der Professur für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement sowie dem Executive Education Center der TUM School of Management der Technischen Universität München durchgeführt.

Neben dem bewährten Fokus auf die individuellen Werte von Führungskräften sowie Chancen und Risiken des digitalen Wandels lag ein wichtiger Schwerpunkt der diesjährigen Befragung auf der Frage, wie Führungskräfte der deutschen Wirtschaft die ethische Kultur in ihren Unternehmen wahrnehmen. Hierbei wurden sowohl der organisationale Kontext als auch die individuellen Werte, Eigenschaften und moralischen Kompetenzen der Menschen in Organisationen beleuchtet.

Die zentralen Befunde der diesjährigen Untersuchung zeigen u. a., dass die befragten Führungskräfte ihren Unternehmen überwiegend eine ethische Kultur attestieren, jedoch ein Viertel der Befragten Defizite in der Unternehmenskultur sieht, unethisches Verhalten wirksam und nachhaltig zu verhindern. Weiterhin weisen die gewonnenen Erkenntnisse darauf hin, dass die befragten Führungskräfte zwar überwiegend integer sind, sich allerdings gleichzeitig bei einem signifikanten Teil der Befragten eine zynische Grundhaltung abzeichnet, der zufolge Menschen und Unternehmen grundsätzlich eigennützig handeln würden.

Ein Interview der Süddeutschen Zeitung mit Prof. Dr. Claudia Peus gewährt weitere Einblicke in die Ergebnisse der Führungskräftebefragung 2019. Den gesamten Forschungsbericht zur diesjährigen Studie finden Sie hier.

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