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Studie beleuchtet Einfluss gezielter Vergabe von Förderungsgeldern auf Forschungsergebnisse

re es sinnvoll, bei der Vergabe von öffentlichen Förderungsgeldern zwischen reinen Forschungsprojekten und kommerzieller Produktentwicklung zu unterscheiden? Mit dieser Thematik beschäftigt sich eine aktuelle TUM-Studie von Prof. Dr. Hanna Hottenrott von der Professur für Innovationsökonomik zusammen mit Cindy Lopes-Bento und Reinhilde Veugelers.

Unter dem Titel „Direct and cross scheme effects in a research and development“ vergleicht die Studie die Auswirkungen unterschiedlicher Förderungsmodelle, darunter die gemischte Finanzierung von Forschung und Produktentwicklung im Vergleich zu kategorisch getrennter Förderung. In den meisten Fällen wird bei der Vergabe von Studiengeldern seitens der Bundesregierung jedoch keinerlei derartige Unterscheidung getroffen.

Dabei wäre eine solche Spezifizierung durchaus sinnvoll, da reine Forschung deutlich weiter vom Markt entfernt ist als Research & Development und nicht immer verwertbare Ergebnisse liefert. Als wichtiges Fazit fand die Studie, dass reine Forschungsaktivitäten nicht nur stärker von verfügbaren Forschungsbudgets abhängig sind, sondern auch deutlich höhere Rendite liefern als R&D-Projekte. Weiterhin legt die Studie nahe, bei der Vergabe von Förderungsgeldern reinen Forschungsprojekten eine Priorität einzuräumen.

Im folgenden Video-Interview erläutert Prof. Dr. Hanna Hottenrott die Ergebnisse der Studie. Die Studie ist im vollständigen englischen Original hier zu finden.

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