Aus Erfahrungen werden Perspektiven: 6 persönliche Einblicke in den Executive MBA an der TUM
Wie der Executive MBA an der TUM den Blick auf Karriere und Führung verändert
Sechs Absolventinnen und Absolventen der Executive-MBA-Programme aus dem Jahrgang 2025 blicken auf ihre Zeit an der TUM zurück – und darauf, welche neuen Perspektiven sich für sie ergeben haben.
Denn was bewirkt ein Executive MBA an der TUM wirklich? Für viele Studierende der TUM beginnt genau mit dieser Frage eine Reise, die ihren Blick auf Karriere, Führung und die eigene berufliche Zukunft nachhaltig prägt.
Olga & Pinkle: Veränderung international denken und gestalten

Der Executive MBA an der TUM gab Olga und Pinkle Orientierung in einer Phase persönlicher, beruflicher und globaler Veränderungen.
Nach ihrem Umzug nach Deutschland war das Programm für Olga die Chance, den deutschen Arbeitsmarkt besser kennenzulernen, ein Netzwerk aufzubauen und beruflich Fuß zu fassen.
„Wenn man sich beruflich neu orientiert oder in ein anderes Land zieht, ist es wichtig zu zeigen, dass man mit der Kultur vertraut ist und internationale Erfahrung mitbringt. Genau diesen Effekt hatte das Executive-MBA-Programm an der TUM für mich. Bei Bewerbungen hat allein der Hinweis, dass ich an der TUM studiere, einen echten Unterschied gemacht.”
Olga Lucia Vanegas Motta
Pinkle beschreibt den Executive MBA als praxisnah und am aktuellen Wirtschaftsgeschehen ausgerichtet. In den Lehrveranstaltungen wurden reale Fallbeispiele analysiert und theoretisches Wissen direkt mit praktischen Erfahrungen aus Unternehmen verknüpft.
„Angesichts der schnellen technologischen und geopolitischen Veränderungen wird es immer wichtiger, auch in turbulenten Situationen handlungsfähig zu bleiben.”
Pinkle Panda
Rebecca: Persönlich und beruflich über Grenzen hinauswachsen

Bevor Rebecca den Executive MBA an der TUM begann, war sie bereits seit mehreren Jahren mit ihrem eigenen Unternehmen selbstständig und im internationalen Business tätig. Mit ihrer Firma Colibri Content unterstützt sie Unternehmen beim Markteintritt und bei internationalen Wachstumsstrategien.
Nach Deutschland zog Rebecca mit dem Ziel, ihren Blickwinkel zu erweitern, ein Netzwerk in Europa aufzubauen und unterschiedliche Märkte noch besser zu verstehen.
Während ihrer Zeit an der TUM entwickelte sie ihr Unternehmen parallel zum Studium weiter. Diese Phase beschreibt sie als intensiv, aber gut machbar – vor allem dank der Flexibilität des Programms, die es ihr ermöglichte, Studium, Unternehmertum und beruflichen Verpflichtungen gleichermaßen nachzukommen.
„Das Wertvollste an der Zeit an der TUM waren für mich die Menschen im MBA – Studierende aus unterschiedlichsten Branchen und mit ganz verschiedenen Hintergründen. Da ich selbstständig bin, war es für mich besonders bereichernd, von Menschen aus anderen Berufsfeldern und Professionen zu lernen. Besonders beeindruckt haben mich das Wissen und die Fähigkeiten meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen.”
Rebecca Rist
Gerardo: Ein Netzwerk, das bleibt

Für Gerardo wurde der Executive MBA gleichermaßen von den Studieninhalten und den Menschen geprägt, die er im Programm kennengelernt hat.
Mit seinem IT-Hintergrund erlebte er das Programm vor allem als einen Ort des kontinuierlichen Wissens- und Erfahrungsaustauschs. Im Interview erzählt Gerardo, dass er sich besonders mit Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Bereichen wie Supply Chain, Produktion und Gesundheitswesen ausgetauscht hat. Er ergänzt, dass er dadurch wertvolle neue Perspektiven auf bekannte Themen gewonnen hat.
„Der Wissensaustausch und die gegenseitige Unterstützung unter uns Studierenden gingen weit über meine Erwartungen hinaus.”
Gerardo Ayala Solano
Im Interview beschreibt Gerardo, dass diese besondere Dynamik auch durch die Art, wie Professorinnen und Professoren das Programm begleiten, entstanden ist. Sie gingen auf Diskussionen im Raum ein, verbanden theoretische Inhalte mit praktischen Fragestellungen und schufen so viel Raum für Austausch.
Gerardo betont, dass er mit vielen aus dem Programm bis heute Kontakt hält. Und noch mehr: Ihm zufolge entstanden aus den Begegnungen mit Unternehmen, Gastrednerinnen und Gastrednern sowie Mitstudierenden sogar langfristige berufliche Beziehungen.
„Auch wenn die Module und damit der Unterricht abgeschlossen sind, bleiben das Wissen und die persönlichen Verbindungen.”
Gerardo Ayala Solano
Nimesh: Ideen, die etwas bewegen

Nimesh nutzte seine Zeit an der TUM, um Tamu-Tamu* aufzubauen und auf den Markt zu bringen – eine Lebensmittelmarke, die Nüsse von Kleinbauern in Afrika bezieht und in Europa verarbeitet. Und seine Reise an der TUM ist noch nicht zu Ende: Bis heute steht Nimesh im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen des TUM Venture Lab für Food und Agriculture. Nimesh beschreibt die TUM dabei als einen Ort, der Unternehmergeist fördert und neue Ideen aktiv unterstützt.
„Das Startup-Ökosystem der TUM ist beeindruckend – für mich durchaus vergleichbar mit dem Silicon Valley.”
Nimesh Karia
Als besonderes Highlight nennt er die Studienreise nach Berkeley. Vor Ort konnte er unmittelbar erleben, wie das Ökosystem im Silicon Valley funktioniert – und welche Parallelen er zur Entwicklung an der TUM sieht. Außerdem hebt Nimesh die Bedeutung des Netzwerks hervor. Insbesondere das Venture Lab unterstützte ihn dabei, seine Idee weiterzuentwickeln und potenzielle Partnerschaften aufzubauen.
„An einem Programm wie diesem teilzunehmen, öffnet viele Türen und schafft neue Perspektiven. Ich kann es definitiv weiterempfehlen.”
Nimesh Karia
Was also zunächst als Idee begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem echten Unternehmen.
* Die Produkte von Tamu-Tamu sind auch im Café Vista in München erhältlich, das Nimesh Karia selbst betreibt.
Sam: Den eigenen Horizont durch vielfältige Perspektiven erweitern

Unterschiedliche Branchen gehen oft ganz unterschiedlich mit denselben Herausforderungen um. Im Interview beschreibt Sam, wie prägend es für ihn war, während des Executive MBA diese verschiedenen Sichtweisen und Herangehensweisen aus erster Nähe mitzuerleben.
Das lag auch daran, dass Sam Teil eines Jahrgangs war, in dem Menschen aus Bereichen wie Gesundheit, Chemie und Versicherungen zusammenkamen. Für ihn prägte diese Vielfalt Diskussionen im Unterricht unmittelbar. Im Interview spricht er davon, wie unterschiedlich ähnliche Herausforderungen je nach Branche betrachtet und gelöst werden.
„Jedes Thema hat mehrere Seiten – nicht nur die eigene Perspektive.”
Sam Khourshd
Der Austausch beschränkte sich dabei nicht nur auf die Mitstudierenden. Auch die Zusammenarbeit mit den Professorinnen und Professoren spielte für ihn eine zentrale Rolle. Wie Sam im Interview beschreibt, entwickelten sich viele Lehrveranstaltungen aus dem gemeinsamen Dialog heraus: Studierende hinterfragten Inhalte, diskutierten unterschiedliche Sichtweisen und brachten ihre eigenen Erfahrungen in die Gespräche ein.
„Es gab viele Situationen, in denen wir die Sichtweisen unserer Professorinnen und Professoren hinterfragt haben. Dabei waren sie stets offen für Diskussionen sowie andere Blickwinkel und gingen geduldig auf unsere Fragen ein.”
Sam Khourshd
Zusammenfassend regte die Lernatmosphäre dazu an, neugierig zu bleiben, offen miteinander zu diskutieren und Themen kritisch zu hinterfragen.
Die Erfahrungen der sechs Absolventinnen und Absolventen zeigen, wie unterschiedlich die Wege sind, die Teilnehmende an der TUM einschlagen. Sie nutzen das Programm, um
- den nächsten Karriereschritt zu gehen,
- ein eigenes Unternehmen aufzubauen,
- ihr internationales Netzwerk zu erweitern,
- oder neue Perspektiven für ihren beruflichen Weg zu gewinnen.
Wer mehr über die Executive-MBA-Programme an der TUM erfahren möchte, findet hier weitere Informationen sowie aktuelle Informationen zum Bewerbungsprozess.


